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GeschichteGegründet wurde IGER im Jahr 1979 von dem deutschen Jesuiten Franz Graf von Tattenbach (1910-1992). Nach einem Besuch bei einer Cousine in Costa Rica, die dort ein Institut für Erwachsenenbildung mitgegründet hatte, entwickelte er ein ähnliches Werk für Guatemala. Er nahm damals zwei Kulturen in Guatemala wahr: Die der weitgehend von Europa und Nordamerika bestimmten Oberschicht und die der „Marginados“, die an den Rand der Gesellschaft Gedrängten, in der Mehrheit indianischer Abstammung, ohne Schulbildung, ohne Stimme, ohne Rechte, ohne Einkommen. Für diese zweite Gruppe ist die Arbeit von IGER gedacht. Bereits im ersten Jahr schreiben sich 686 Schülerinnen und Schüler für die Grundschule ein. Zwei Jahre später findet die Grundschule die offizielle staatliche Anerkennung. 1981 beginnt mit IGER-Q´eqchí das erste Programm, das zweisprachig eine Mayasprache in den Unterricht einbezieht. IGER-K´iche´, IGER-Ixil, IGER-Mam und IGER-Kaqchikel folgen bis 1991. |